QCM : Grundlagen und Innovationen in CSCW — 18 questions

Questions et réponses du QCM

1. Was beschreibt CSCW am treffendsten?

Ein reines Bürosystem zur automatischen Dokumentenablage ohne Gruppenbezug
Ein Standard zur Verschlüsselung von Unternehmensnetzwerken
Ein Forschungsgebiet zur Unterstützung sozialer Zusammenarbeit durch Informations- und Kommunikationstechnologien
Eine Methode zur individuellen Bildschirmoptimierung für Einzelarbeitsplätze

Ein Forschungsgebiet zur Unterstützung sozialer Zusammenarbeit durch Informations- und Kommunikationstechnologien

Explication

CSCW ist als Forschungsgebiet zur Unterstützung der Zusammenarbeit sozialer Akteure durch Informations- und Kommunikationstechnologien definiert. Die anderen Antworten beschreiben andere Themen, aber nicht CSCW.

2. Wodurch zeichnet sich Groupware im Kern aus?

Sie dient nur der privaten Datenspeicherung einzelner Nutzer
Sie ist ausschließlich für Lernumgebungen und Unterricht gedacht
Sie ersetzt menschliche Abstimmung vollständig durch starre Automatisierung
Sie unterstützt Gruppen technisch bei gemeinsamen Aktivitäten, vor allem beim Informationsaustausch und der gemeinsamen Bearbeitung

Sie unterstützt Gruppen technisch bei gemeinsamen Aktivitäten, vor allem beim Informationsaustausch und der gemeinsamen Bearbeitung

Explication

Groupware bezeichnet Systeme, die Gruppen bei gemeinsamen Aktivitäten technisch unterstützen, insbesondere beim Informationsaustausch und bei gemeinsamer Bearbeitung. CSCL ist zwar verwandt, aber speziell auf Lehren und Lernen bezogen.

3. Welche Entwicklung beeinflusste laut Vorlesung die Bedeutung von CSCW besonders?

Die Abkehr von Informationsflüssen hin zu reiner Materialproduktion
Die Reduktion organisatorischer Vernetzung auf Einzelarbeitsplätze
Die vollständige Ablösung von Computern durch analoge Medien
Der Wandel vom verarbeitenden Gewerbe hin zu Dienstleistungen

Der Wandel vom verarbeitenden Gewerbe hin zu Dienstleistungen

Explication

Der Dienstleistungssektor wurde als wichtiger Trend genannt, weil diese Branchen stark von Informationsflüssen abhängen. Dadurch gewann die Unterstützung von Zusammenarbeitssystemen an Bedeutung.

4. Was meint interorganisationales Computing im Kontext von CSCW?

Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg
Reine lokale Datenverarbeitung auf einem einzelnen Rechner
Die Nutzung von Cloud-Diensten ohne irgendeine Abstimmung
Gemeinsame Arbeit ausschließlich innerhalb einer Abteilung

Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg

Explication

Interorganisationales Computing erweitert die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinaus. Es ist damit weiter gefasst als interne Gruppenarbeit innerhalb einer einzigen Organisation.

5. Was bedeutet Koexistenz im CSCW-Kontext?

Nutzer tauschen ausschließlich formale Dokumente aus
Nutzer stimmen nur technische Prozesse ohne soziale Präsenz ab
Nutzer arbeiten zwangsläufig an derselben Aufgabe zur selben Zeit
Nutzer sind gleichzeitig im System präsent, auch ohne sofort zusammenzuarbeiten

Nutzer sind gleichzeitig im System präsent, auch ohne sofort zusammenzuarbeiten

Explication

Koexistenz beschreibt die gleichzeitige Präsenz von Nutzern im System, auch wenn noch keine direkte Zusammenarbeit stattfindet. Das unterscheidet sie von Kommunikation oder Koordination.

6. Wofür steht die Raum-Zeit-Matrix in diesem Themenfeld?

Für eine Klassifikation von Groupware nach Johansen aus dem Jahr 1991
Für ein Verfahren zur automatischen Aufgabenvergabe an KI-Agenten
Für ein Modell zur Verschlüsselung gemeinsamer Dokumente
Für einen Standard zur Kalenderintegration in Websystemen

Für eine Klassifikation von Groupware nach Johansen aus dem Jahr 1991

Explication

Die Raum-Zeit-Matrix ist eine Klassifikation von Groupware nach Johansen. Sie dient der Einordnung von Zusammenarbeit über Raum- und Zeitdimensionen hinweg.

7. Wodurch unterscheidet sich Workflow-Management am ehesten von Workgroup Computing?

Es ist hauptsächlich für spontane Kommunikation ohne definierbare nächste Aktion gedacht
Es unterstützt stark strukturierte, wiederholende Routineprozesse durch explizite Prozesskoordination
Es richtet sich vor allem an kleine, ad-hoc geprägte Gruppen mit hoher Variabilität
Es konzentriert sich primär auf informellen Dokumentenaustausch ohne feste Abläufe

Es unterstützt stark strukturierte, wiederholende Routineprozesse durch explizite Prozesskoordination

Explication

Workflow-Management-Systeme unterstützen strukturierte, wiederholende Prozesse und koordinieren Abläufe explizit. Workgroup Computing ist dagegen eher flexibel, variabel und ad-hoc geprägt.

8. Was ist ein zentrales Ziel von Workspace Awareness?

Arbeitsprozesse nur für große, formale Organisationen zu standardisieren
Dokumente vollständig ohne menschliche Beteiligung zu verarbeiten
Die Kommunikation zwischen Gruppenmitgliedern durch Verbote zu reduzieren
Koordinationsaufwand senken, Kontext schaffen und den Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeit erleichtern

Koordinationsaufwand senken, Kontext schaffen und den Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeit erleichtern

Explication

Workspace Awareness soll unter anderem den Koordinationsaufwand reduzieren, Kontext liefern und den Übergang zwischen Einzel- und Gruppenarbeit erleichtern. Das ist eine Kernfunktion im gemeinsamen Arbeitsbereich.

9. Was beschreibt das Concurrency-Problem in Groupware am besten?

Die fehlende Möglichkeit, Benutzeroberflächen farblich anzupassen
Die reine Verzögerung bei der Anmeldung an einem System
Die automatische Übersetzung von Nachrichten zwischen Sprachen
Zeitgleichen Zugriff auf Dokumente mit Konflikten bei paralleler Bearbeitung

Zeitgleichen Zugriff auf Dokumente mit Konflikten bei paralleler Bearbeitung

Explication

Das Concurrency-Problem bezeichnet parallelen Zugriff auf Dokumente und die daraus entstehenden Konflikte. Es ist damit eng mit Versionsmanagement und gleichzeitiger Bearbeitung verbunden.

10. Welche Aussage passt zu gruppenorientierter Konfigurierbarkeit?

Die Software darf ausschließlich von Administratoren angepasst werden
Konfiguration ist nur bei reiner Einzelarbeit sinnvoll
Jede Anpassung muss für alle Nutzer weltweit identisch sein
Groupware lässt sich auf Gruppenbedürfnisse ausrichten statt nur auf einzelne Nutzer

Groupware lässt sich auf Gruppenbedürfnisse ausrichten statt nur auf einzelne Nutzer

Explication

Gruppenorientierte Konfigurierbarkeit bedeutet, dass die Software auf die Bedürfnisse von Gruppen zugeschnitten werden kann. Das ist wichtig, weil Groupware nicht nur individuelle, sondern gemeinsame Anforderungen erfüllen soll.

11. Wodurch unterscheidet sich ein Extranet am besten von einem Intranet?

Es ist ein internes, nicht öffentliches Netzwerk nur für Beschäftigte.
Es ist ein öffentliches Netz ohne Zugangsbeschränkungen.
Es erlaubt einer definierten externen Gruppe den Zugriff auf ein Intranet.
Es dient ausschließlich der lokalen Speicherung von Dateien ohne Netzwerkanbindung.

Es erlaubt einer definierten externen Gruppe den Zugriff auf ein Intranet.

Explication

Ein Extranet erweitert ein Intranet um den Zugriff für eine definierte Gruppe externer Nutzer. Ein Intranet bleibt dagegen organisations- oder unternehmensintern und nicht öffentlich.

12. Welche Aussage beschreibt Cloudsysteme für CSCW am treffendsten?

Sie sind nur für den internen Dateitransfer ohne Zusammenarbeit mit anderen Diensten gedacht.
Sie dienen ausschließlich der Archivierung statischer Dokumente ohne Zusammenarbeit.
Sie verbinden serverbasierte Dienste mit mobilen Endgeräten und können KI in die Kollaboration einbetten.
Sie ersetzen alle webbasierten Anwendungen durch lokale Einzelplatzsoftware.

Sie verbinden serverbasierte Dienste mit mobilen Endgeräten und können KI in die Kollaboration einbetten.

Explication

Cloudsysteme für CSCW verknüpfen serverbasierte Dienste mit mobilen Endgeräten und können aktuelle KI-Technologie in Kollaborationsfunktionen einbinden. Die anderen Antworten beschreiben nicht die inhaltliche Rolle der Cloud in der Zusammenarbeit.

13. Wofür steht WebDAV im Kontext webbasierter Zusammenarbeit?

Für einen Standard zur Verwaltung von Benutzerrollen in Datenbanken.
Für einen Standard zur Bereitstellung von Dateien im Web-Kontext.
Für einen Standard zur Verschlüsselung von Videokonferenzen.
Für einen Standard zur Komprimierung großer Bilddateien.

Für einen Standard zur Bereitstellung von Dateien im Web-Kontext.

Explication

WebDAV ist ein Standard, der das Bereitstellen von Dateien im Web-Kontext unterstützt. Die anderen Optionen beziehen sich auf andere technische Aufgaben, die hier nicht gemeint sind.

14. Welche Plattform wird in diesem Zusammenhang als unternehmerische Kollaborationsplattform genannt?

WebDAV
SAML
iCal
SAP NetWeaver

SAP NetWeaver

Explication

SAP NetWeaver wird als Beispiel für eine unternehmerische Plattform genannt. WebDAV, iCal und SAML sind hingegen Standards bzw. Protokolle mit anderen Funktionen.

15. Was bedeutet Agentic AI in der Zusammenarbeit?

KI, die Entscheidungen vollständig ohne jede menschliche Einbindung trifft.
KI, die ausschließlich Bilder erzeugt und keine Arbeitsaufgaben unterstützt.
KI, die nur auf manuelle Eingaben ohne eigene Verarbeitung reagiert.
KI-Ansätze, bei denen KI-Akteure eigenständig Aufgaben übernehmen können.

KI-Ansätze, bei denen KI-Akteure eigenständig Aufgaben übernehmen können.

Explication

Agentic AI bezeichnet KI-Ansätze, bei denen KI-Akteure eigenständig Aufgaben übernehmen können, etwa Terminplanung oder Informationsbeschaffung. Die anderen Antworten verfehlen den Kern oder machen zu starke Aussagen.

16. Welche Beschreibung passt am besten zu Human-in-the-Loop?

Menschen sind in KI-Entscheidungs- oder Ausführungsprozesse eingebunden.
Menschen prüfen nur nach Abschluss eines Projekts die Ergebnisse.
Menschen überlassen alle Schritte vollständig der KI.
Menschen sind nur als externe Beobachter ohne Eingriffsmöglichkeit beteiligt.

Menschen sind in KI-Entscheidungs- oder Ausführungsprozesse eingebunden.

Explication

Human-in-the-Loop bedeutet, dass Menschen in KI-Entscheidungs- oder Ausführungsprozesse eingebunden sind. Das dient Vertrauen und Kontrolle und ist nicht bloß eine spätere Endkontrolle.

17. Welcher Baustein wird für semantische Suche und Wissensmanagement genannt?

SIP
Workgroup Computing
Knowledge Graphs
RADIUS

Knowledge Graphs

Explication

Knowledge Graphs werden als strukturierte Wissensmodelle für semantische Suche und Wissensmanagement genannt. Die anderen Begriffe gehören zu Authentifizierung, Kommunikation oder Groupware-Unterstützung.

18. Welche Anforderung gehört im Governance-Kontext am ehesten zu rechtssicherem KI-Einsatz?

Skalierbarkeit von Intranets
WebDAV-Dateibereitstellung
Explainable AI
Koexistenz im Arbeitsbereich

Explainable AI

Explication

Explainable AI wird ausdrücklich als relevant für Compliance- und Governance-Kontexte genannt. Die anderen Optionen betreffen andere Themenfelder und nicht die Governance von KI.

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CSCW — Definition?

Forschungsgebiet zur Unterstützung sozialer Zusammenarbeit durch Technologien.

Groupware — Bedeutung?

Systeme, die Gruppen bei gemeinsamer Arbeit technisch unterstützen.

CSCW-Fokus — Aufgaben?

Analyse sozialer Interaktionen, Design, Implementierung, Evaluation.

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